Meisterprüfung

30. Januar 2018

MeisterprüfungDer Meisterbrief ein persönlicher Karrierehelfer!

Wenn jemand sehr versiert ist, wird gern gesagt: „Er versteht sein Handwerk.“ Von „meisterlichem Können“ ist die Rede, wenn etwas außerordentlich gut gelungen ist – nur den dazugehörigen Meistertitel, den „schleifen“ die Bundesregierung und ihre Gesetze.

Nichtsdestotrotz bleibt der Meisterbrief Kern des Qualifizierungssystems, ist er Qualitäts- und Vertrauenssiegel und hat für ein erfolgreiches Agieren am Markt nichts an Bedeutung verloren. Ein genauer Blick in den Inhalt der Meistervorbereitungslehrgänge und in die Ergebnisse dieser Qualifikation erklärt, warum.

Die Meister ihres Faches

Das Wesentliche in ihren Teilen I und II der Meisterausbildung (Praktische Fertigkeiten und Fachtheorie) sind drei Aspekte: Sie vermittelt nicht nur am Berufsalltag ausgerichtete Techniken und Kenntnisse, sondern orientiert sich vorrangig an Markttendenzen, absehbaren Trends, lässt Freiräume für das Probieren, das Experiment. Und was wohl das Wichtigste ist – gemeinsames Lernen, der Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen unter kundiger pädagogischer Vorbereitung und Begleitung bieten ein ungleich höheres Entwicklungspotenzial für den Einzelnen. Fertigen verschiedene Meisterschüler die gleiche Arbeit, finden sich unterschiedliche Lösungen, die sich vergleichen lassen. Die Ergebnisse bieten Anregungen – und sie fördern die konstruktive und kollegiale Auseinandersetzung. Mit dem Spaß am fachlichen, technischen Ausprobieren wachsen dann auch die Fähigkeiten zur Kommunikation.

Staatliche Förderung nutzen

Übrigens, von den Vorteilen meisterlicher Qualitäten ist auch die Bundesregierung überzeugt – nicht nur in ihrer bildreichen Wortwahl. Sie fördern den Meistertitel sogar finanziell, mit Zuschüssen und Darlehen. Informationen zum Meister – BAföG, zur Begabtenförderung und schließlich zur Meistergründungsprämie werden gewährt.