Umweltschutz

30. Januar 2018
Messung von Abgasverlust, Ruß, CO-Werten und Staub

Die Durchführung von Messungen nach Vorgabe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung – (1. BImSchV) gehört zu den Aufgabengebieten der Schornsteinfeger. Bestimmte Grenzwerte im Abgas der Feuerstätten müssen entsprechend eingehalten werden. Der Schornsteinfeger führt diese Abgasmessung neutral und ohne wirtschaftliche Interessen an der Feuerstätte durch. Die Messgeräte werden zweimal jährlich, wie in der 1. BImSchV gefordert, druch ein unabhängiges Prüfinstitut geeicht.

Beratung nach der 1. BImSchV

Entsprechend der Vorgabe der 1. Bundes-Immissionsschutzverodnung (1. BImSchV) hat der Schornsteinfeger seine Kunden, die eine Feuerstätte für feste Brennstoffe betreiben zu beraten. Inhalt dieser Beratung ist neben der Bedienung der Feuerstätte auch die sachgerechte Lagerung des Brennstoffes sowie die Besonderheiten beim Umgang mit festen Brennstoffen. Auch der Rest-Feuchtegehalt des eingesetzten Brennstoffes ist gemäß der 1. BImSchV zu überprüfen. Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe, die vor Inkrafttreten dieser 1. BImSchV errichtet worden sind (22. März 2010), dürfen nur weiter betrieben werden, wenn bestimmte Grenzwerte erfüllt sind. Ansonsten sind diese Einzelraumfeuerstätten nach einer entsprechenden Übergangsfrist entweder Nachzurüsten oder Auszutauschen. Fragen Sie dazu Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. Er kann Ihnen Auskunft geben, ob Ihre Anlagen davon betroffen sind bzw. ob Nachweise für Ihre Feuerstätte ausreichend vorhanden sind.

Überprüfen von Feuerstätten

Im Rahmen der Feuerstättenschau überprüft der zuständige Bezirkskaminkehrermeister bzw. bevollmächtigte Schornsteinfegermeister an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe den ordnungsgemäßen technischen Zustand, aber auch den eingesetzten Brennstoff, ob dieser für deren Einsatz nach Angaben des Herstellers auch geeignet sind.