Handwerk auf dem Dach: So viel verdient ein Schornsteinfeger | Lohnt sich das?

8. September 2020

Schwarzer Zylinder, schwarze Arbeitskleidung und ein bisschen Glück in der Tasche – so steigt der Schornsteinfeger Holger Frischhut jeden Tag auf die Dächer Straubings.

Der Beruf des Kaminkehrers bedeutet aber längst nicht nur, Schornsteine fegen oder Kamine kehren – das Handwerk ist vielseitig. Treten gefährliche Abgase aus Rohren aus? Ist die Lüftung verstopft? Ist die Dunstabzugsanlage frei von Fettablagerungen, damit keine Brandgefahr besteht?

Als selbstständiger Schornsteinfegermeister mit eigenem Betrieb muss Holger Frischhut die Feuerstätten in seinem Bezirk regelmäßig überprüfen, potentielle Gefahren erkennen, festhalten und melden. Denn: Ein erhöhter und unbemerkter Austritt von Kohlenmonoxid Gas an einer Heizung kann beispielsweise schnell lebensgefährlich werden.

Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind also essentiell für diesen Beruf. Und … man sollte besser keine Höhenangst haben. 😉

Eine Anmerkung: Bei 05:08 schreiben wir, dass Holger Frischhut prüft, ob Gas austritt. In korrekter Fachsprache muss es „Abgas“ heißen.

Das ist „Lohnt sich das?“:
Ein Mensch, ein Job, ein Leben. Und am Ende die Frage: Lohnt sich das? Wir begleiten Menschen in ihrem Beruf und zeigen ihr Leben. Rentiert es sich für das Gehalt zu arbeiten und damit das eigene Leben zu finanzieren? Was macht mich an der Arbeit glücklich? Wir vergleichen nicht nur Gehälter, sondern zeigen wie Menschen von ihrer Arbeit leben.

Wir sind immer auf der Suche nach Protagonisten: Wenn ihr auch zeigen wollt, wie ihr mit eurem Job lebt, könnt ihr gerne an lohntsichdas@br.de schreiben!

Autorin & Schnitt: Anna Ellmann
Kamera: Stuart McSpadden
Redaktion: Anna Siefert, Manuela Baldauf